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Im Gespräch mit: Bernd Lück, Bürgermeister Ketzin
Geschrieben von: W.Pietsch
Freitag, den 12. März 2010 um 09:43 Uhr

Im Gespräch mit dem „Marktschreier“ brachte der Bürgermeister eingangs seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass es, im Gegensatz zu anderen Kommunen, sehr viel Lob seitens der Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, Post und anderen Dienstleistern für die Stadt Ketzin gegeben hat für die akkurate Beräumung der Straßen der Stadt von Schnee und Eis. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Stadt. Mit der Beseitigung des Streugutes ist die Stadt auch schon fast fertig geworden. Die Gehwege, auf denen noch Streugut liegt, sind aber nicht in Verantwortung der Stadt, sondern zuständig sind private Eigentümer, die Räumdienste beauftragt haben.

 

Der Stadt ist es gelungen, ihre Verwaltung zu straffen. Aus ehemals vier Fachbereichen sind nun zwei Fachbereiche geworden (Siehe Kasten). Diese schlankere Verwaltungsstruktur ermöglicht es, die Belange der Stadt und ihrer Bürger effizienter und kostengünstiger zu verwalten.

Zum Dauerthema „Rotes Schloss“ bekräftigte Herr Lück nochmals den Sachverhalt, dass für den äußeren Zustand, den vielen Müll und Dreck in und an den Häusern nicht die Stadt, sondern die Erbengemeinschaft zuständig ist. Diese ist über Belgien, Neuseeland und andere Länder verteilt, kann sich über die Verwertung des gemeinsamen Besitzes nicht einigen, überweist aber das jeweils fällige Ordnungsgeld schon im Voraus. Die Stadt muss aber ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen und kann die notwendigen Mittel dafür nur dem Stadtsäckel entnehmen.

Abschließend betonte der Bürgermeister, dass es ein Anliegen aller Ketziner ist, zum Fischerfest von einer würdigen Fischerkönigin vertreten zu werden und bittet um zahlreiche Bewerbungen aus dem Kreise der Schönen der Region. (W.Pietsch)

 
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