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Hundeschlächter in Wachow?
Geschrieben von: Administrator
Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 20:52 Uhr

Tierschutzgemeinschaft Berlin Brandenburg setzt 1000.- € Belohnung aus!

(Nauen) Ungläubig lauschte die Redaktion in den Telefonhörer. Man konnte und wollte einfach nicht glauben, was uns da von einer Tierfreundin angetragen wurde: In der Gegend von Wachow soll es eine Auffangstation für Kampfhunde geben, die auch von Ordnungsämtern genutzt wird, um dort beschlagnahmte Tiere unterzubringen. Da die Ordnungsämter angeblich nur eine bestimmte Zeit für die Unterbringung der Tiere bezahlen würden, müssen diese anschliessend „vermittelt" oder, falls dies nicht gelingt, eingeschläfert werden. Um seitens der „Tierpension" Kosten zu sparen, übernimmt man dies angeblich gleich selbst, indem man den Hunden Luft in die Venen spritzt! Die Tierschützerin habe selbst beobachten können,

 wie ein Staffordshire-Terrier auf diese Weise „eingeschläfert" wurde. Dem an der Schnauze gefesselten Tier wurden angeblich gewaltsam die Vorderpfoten auseinandergerissen und ihm eine Injektion mit Luft in das Herz gespritzt. Danach soll das Tier wild aufgesprungen sein, sich mehrfach überschlagen haben ehe es in einem zuckenden Todeskampf nach gut 20 Minuten schliesslich elend und qualvoll verendete. Aber damit nicht genug! Das arme Tier soll danach fachgerecht zerlegt, und an die anderen Tiere in der „Pension" verfüttert worden sein. Die Überreste der Hunde würden dann in einem nahen Wald verscharrt. Als lukratives „Nebengeschäft" sollen dort auch Hunde in Deutschland verbotener Rassen gezüchtet, und z.B. an Russen verkauft werden, die damit in Berlin illegale Hundekämpfe veranstalten, bei denen um viel Geld gewettet wird. Der Betreiber der Tierpension rühmt sich angeblich regelmäßig damit, dass seine Hunde aufgrund der Verspeisung der Artgenossen und fast ununterbrochener Haltung in Dunkelheit besonders böse und aggressiv sein würden. Da er angeblich früher einmal bei der Polizei gearbeitet hätte, würden die Ex-Kollegen eh nichts gegen ihn unternehmen, prahlte er regelmäßig. Die Anruferin führte weiter aus das sie bisher keine Anzeige erstattet habe, da sie Angst vor dem Betreiber der „Tierpension" und seinen russischen Freunden habe. - Nach dem Gespräch herrschte in der Redaktion zunächst ungläubiges Staunen. Ist diese Geschichte wirklich wahr? Geschockt begannen wir also zu recherchieren, kontaktierten Tierschutzvereine der Region und auch die internationale Tierschutzorganisation PETA, mit der wir regelmäßig zusammenarbeiten. Tatsächlich wurden die beschriebenen Vorfälle von mehreren, voneinander unabhängigen Personen uns gegenüber bestätigt. Ja, wir trafen sogar auf Menschen, die angeblich davon wussten und uns erklärten das dies doch „in Ordnung" sei und uns Fotos von Hundekämpfen und Hundeschlachtungen zeigten. Leider erklärte sich niemand bereit, diese Vorfälle gegenüber der Staatsanwaltschaft zu bezeugen. Eine erfolgversprechende Anzeige konnte daher bis heute seitens der Tierschutzorganisation PETA nicht erfolgen. Die Tierschutzgemeinschaft Berlin-Brandenburg entschloss sich daher, gemeinsam mit PETA eine Belohnung in Höhe von 1000.- € für denjenigen auszusetzen, der verwertbare Hinweise liefert aufgrund derer der angebliche Hundeschlächter überführt und verurteilt wird.

 

Sollten die an uns herangetragenen Behauptungen mehrerer Personen tatsächlich der Wahrheit entsprechen, dann helfen sie uns bitte diesem barbarischen Treiben ein Ende zu setzen. Rufen sie uns an unter 03321/747300 oder senden sie uns eine E-Mail unter „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. "! Selbstverständlich können Sie dabei auch Anonym bleiben.(G.K.)

 

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