Rote Beete Drucken E-Mail
Geschrieben von: Daniela Arendt
Montag, den 19. April 2010 um 11:32 Uhr

Heilsames aus unserer Natur

(lateinisch: Beta vulgaris) bei Blutarmut, als Kräftigungsmittel, zur Steigerung der Abwehrkräfte, bei Infektionskrankheiten, zur Gefäßstärkung. Rote Bete, auch Ranne, Rande, Rone, Rote Rübe oder Salatrübe genannt, ist mit der Runkelrübe verwandt. Der Rübe werden seit Jahrtausenden vielfältige Heilwirkungen zugeschrieben. Sie stärkt das Immunsystem, aktiviert die Zellatmung und wirkt bei Hautentzündungen und Infektionskrankheiten antibakteriell. Rote Bete enthält zudem Eisen und Vitamine der B-Gruppe, darunter B 12 und Folsäure. Durch die vorhandenen B- Vitaminen und die Folsäure kann das ebenfalls reichlich enthaltene Eisen sehr gut vom Körper aufgenommen werden, sie ist somit wirkungsvoll bei Blutmangel.
Rote Bete stammt von den Küsten des Mittelmeers. Durch die Römer gelangte die Rübe auch nach Mitteleuropa. Die ersten Berichte über ihre Heilwirkung sind 2500 Jahre alt, sie stammen von Griechen und Römern. Schon Hippokrates beschrieb ihre heilende Wirkung. Der griechische Arzt Dioskorides verordnete im 1. Jh. v. Ch. in Essig eingelegte Rote Bete bei Hautentzündungen und Infektionskrankheiten. Anfang des 20.Jahrhunderts wurde Rote Bete von einigen deutschen Ärzten bei Schwächezuständen verordnet. Die dicke Wurzelknolle enthält den roten Farbstoff Betanin, ihr Kraut ist dagegen wertlos. Dem Betanin wird eine gefäßstärkende und abwehrstimulierende Wirkung nachgesagt. Darum empfiehlt die Volksmedizin schon lange im Rahmen der Gesundheitsvorsorge, regelmäßig Rote Bete-Saft zu trinken. Mein persönlicher Tip ist: Rote Bete-Saft „Rote Kugel" feldfrisch gepresst von der Firma Voelkel oder Rote Bete Most mit wertvoller L (+) Milchsäure auch von der Firma Voelkel oder der wohlschmeckende Rote Bete Saft von der Firma Rabenhorst.
Ihre
Daniela Arendt



Rote Bete Küchenrezept:

 

Rote Beten in Pergament ( erdig- würzig)

Zutaten: 60 g weiche Butter, 4 mittelgrosse Rote Beten ( a  200g), je 1 TL Koriander- und Fenchelsamen, Kreuzkümmel und Pfeffer, 1 TL grobes Meersalz, Pergamentpapier, Küchengarn

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit 15 min, 1 Stunde garen

Viermal zwei Bögen Pergamentpapier aufeinanderlegen, obere Bögen mit der Hälfte der Butter bestreichen, Rote Bete schälen und jeweils in der Mitte des Papiers setzen, übrige Butter daraufsetzen Ofen auf 200 ° vorheizen, Gewürze im Mörser grob zerstoßen, mit Salz mischen und über die Roten Beten streuen. Papierenden über den Knollen zusammenschlagen, Päckchen mit Küchengarn zubinden und auf ein Blech setzen. Im Ofen ( Mitte, Umluft 180°) ca 1 Stunde garen, bis die Roten Beten weich sind ( zum Prüfen mit dem kleinen Messer hineinstechen). Guten  Appetit!

 
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